Trainer

Wesentlichen Anteil an den ersten Regatta-Erfolgen nach dem Krieg hatte Hans Schultz, ein erfahrener Rennruderer und Trainer vom 1. Breslauer Ruderverein. Noch als Siebzigjähriger trainierte er die Frauen im Stilrudern. Wer bei ihm das Rudern lernte, vergisst es sein Leben lang nicht mehr.

Wesentlichen Anteil an den ersten Regatta-Erfolgen nach dem Krieg hatte Hans Schultz, ein erfahrener Rennruderer und Trainer vom 1. Breslauer Ruderverein. Noch als Siebzigjähriger trainierte er die Frauen im Stilrudern. Wer bei ihm das Rudern lernte, vergisst es sein Leben lang nicht mehr. Ihm zur Ehren wurde noch zu seinen Lebzeiten ein Boot auf den Namen „Hans Schulz“ getauft.

Ein anderer Mann, der sich voll für die Sache des Rudersports einsetzte, war Hermann Burger - Pepo, wie ihn die Schüler nannten -, Sportlehrer am Gymnasium. Er kam Ende der zwanziger Jahre als junger Referendar nach Nordenham. 1933 ging er von Nordenham weg, ließ einen Zweier zurück, der ihm privat gehörte und kam nach dem Krieg zurück. Ihm ist die Gründung einer Schüler-Riege Rudern am Gymnasium zu verdanken. Von da an, so ging die Sage, konnte kein Schüler eine Zwei im Sport bekommen, wenn er nicht der Ruder-AG angehörte. Pepo starb wie er gelebt hatte: beim Wintertraining in der Halle ereilte ihn ein Herzinfarkt. Seine Arbeit wurde nicht fortgesetzt, die enge Bindung zwischen Schule und Club riss ab und wurde erst in den 2000er Jahren wieder aufgenommen.

Max GreisMax Greis bei einer Tauf-Rede.

Sehr erfolgreich waren die Damen im Stilrudern, eine ganze Anzahl von Pokalen ruderten sie nach Haus. Man war sehr enttäuscht, als diese Disziplin dem Rennrudern der Frauen wich. Bei den Herren waren Namen wie Hannes Nieden, Gerhard Riedel, Walter Lauterbach, Fritz Koch und Manfred Greis mit Rudererfolgen verbunden.

So schön war Stilrudern... Stilrudern

In den 1950er Jahren ist es vor allem Boi Jacobs, der hier viel in der Jugendarbeit leistet. In jedem Sommer ist er mit Jungen und Mädchen unterwegs.