1945 bis 1957: Zusammenbruch und Wiederaufbau

Das Kriegsende brachte den völligen Zusammenbruch des Ruderbetriebes. Das Bootshaus wurde von der Besatzungsmacht beschlagnahmt, das Bootsmaterial beschädigt oder verschleppt.

Ein Boot wird getauft

Ein Boot wird getauft.

Alle Vereinstätigkeit wurde in den ersten Nachkriegsjahren von der Besatzungsmacht verboten. Erst 1949 konnte der Ruderbetrieb mühsam wieder aufgenommen werden. Zuvor hatte man sich wiederholt in Krügers Gaststätte versammelt. Konrad Hermann wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, ihm standen Männer wie Julius Engler, Walter Fuhr, Max Greis und viele andere zur Seite. Die noch vorhandenen Boote wurden zusammengeflickt, das Zubehör ausgebessert. Im bescheidenen Rahmen begann wieder ein Ruderbetrieb. Im Bootshaus übernahm Hans Mahlstedt, Inhaber des inzwischen abgebrochenen „Friesischen Hofes“ die Bewirtschaftung.

1950 wurde zum ersten Mal wieder ein großes Bootshausfest gefeiert. Die Clubräume wurden neu gestaltet und 1951 die Veranda verglast. 1951 wurde auch zum erstenmal ein Trainingslehrgang mir einem Trainer des Deutschen Ruderverbandes durchgeführt. 1958 starten die Alten Herren zu ihrer ersten Wanderruderfahrt auf der Mosel.